Editorial
Knisternd warm ums Herz
Mögen Sie es, wenn der gefrorene Schnee unter den fellgefütterten Schuhen knistert? Erinnern Sie sich, wie die Finger riechen, wenn man in der Manteltasche heisse Marroni aus ihren knisternden Schalen gedrückt hat? Und haben Sie das leise Knistern von Kandiszucker im Ohr, der den heissen Tee versüsst? Das allerschönste Knistern ist für mich, wenn ich die warme Hand auf eine Eisblume lege und diese knisternd unter meinen Fingern schmilzt. Ich freue mich, denn jetzt kommt wieder die Zeit des Knisterns. Des Knisterns, das sich gut anfühlt, schön tönt und angenehm riecht.
Herzerwärmend schön tönt für viele – unsere melodiöse Berner Mundart. Und jetzt, für diese Wochen, wo Samichlous- und Weihnachtsgeschichten offene Ohren finden und das Knistern ein wenig nach Lebkuchen, Bienenwachs und Mandarinen duftet, haben wir einen ganzen Korb voll Berndeutscher Leckerbissen für Sie zusammengetragen.
Zum Auftakt der Adventszeit spielt Mischa Wyss, Berner Chansonnier der jungen Generation, sein erstes Soloprogramm «Uftakt» und tauft seine CD «wortwärts». Bei Nils Althaus’ «Apfänt, Apfänt» geht’s weihnächtlich zu, auch wenn sein Blick auf die (h)eilige Zeit ganz schön ironisch ausfällt. Tinu Heiniger hingegen schwelgt mit seinen Musikerfreunden am «Heiniger Abend» in Kindheitserinnerungen und singt von den Freuden des Grossvaterseins. Und die Guerilla-Trubadurs Tomazobi sind unsere musikalische Tischbombe am Silvesterabend. Ende Januar schliesst sich der Berndeutschbogen mit Lisa Catenas «Wäutfriede», in dem sie uns als naiv-offenherziges Hippie-Mädchen Luna Politik, Gott und die Welt erklärt.
Wie immer Sie reden und was immer Sie gerne hören – Mundart oder Hochsprache, Gesprochenes oder Gesungenes – Sie sind uns herzlich willkommen!
Christoph Hoigné
Gründer und Leiter La Cappella
Mögen Sie es, wenn der gefrorene Schnee unter den fellgefütterten Schuhen knistert? Erinnern Sie sich, wie die Finger riechen, wenn man in der Manteltasche heisse Marroni aus ihren knisternden Schalen gedrückt hat? Und haben Sie das leise Knistern von Kandiszucker im Ohr, der den heissen Tee versüsst? Das allerschönste Knistern ist für mich, wenn ich die warme Hand auf eine Eisblume lege und diese knisternd unter meinen Fingern schmilzt. Ich freue mich, denn jetzt kommt wieder die Zeit des Knisterns. Des Knisterns, das sich gut anfühlt, schön tönt und angenehm riecht.
Herzerwärmend schön tönt für viele – unsere melodiöse Berner Mundart. Und jetzt, für diese Wochen, wo Samichlous- und Weihnachtsgeschichten offene Ohren finden und das Knistern ein wenig nach Lebkuchen, Bienenwachs und Mandarinen duftet, haben wir einen ganzen Korb voll Berndeutscher Leckerbissen für Sie zusammengetragen.
Zum Auftakt der Adventszeit spielt Mischa Wyss, Berner Chansonnier der jungen Generation, sein erstes Soloprogramm «Uftakt» und tauft seine CD «wortwärts». Bei Nils Althaus’ «Apfänt, Apfänt» geht’s weihnächtlich zu, auch wenn sein Blick auf die (h)eilige Zeit ganz schön ironisch ausfällt. Tinu Heiniger hingegen schwelgt mit seinen Musikerfreunden am «Heiniger Abend» in Kindheitserinnerungen und singt von den Freuden des Grossvaterseins. Und die Guerilla-Trubadurs Tomazobi sind unsere musikalische Tischbombe am Silvesterabend. Ende Januar schliesst sich der Berndeutschbogen mit Lisa Catenas «Wäutfriede», in dem sie uns als naiv-offenherziges Hippie-Mädchen Luna Politik, Gott und die Welt erklärt.
Wie immer Sie reden und was immer Sie gerne hören – Mundart oder Hochsprache, Gesprochenes oder Gesungenes – Sie sind uns herzlich willkommen!
Christoph Hoigné
Gründer und Leiter La Cappella
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| Editorial Spielplan Juni 2010 |










