Peter Leu - Aschis Sternstunde

Revue für einen Bühnenarbeiter – frei nach Eberhard Streul und Otto Schenk

Mit Aschi Rüegsegger hat der Schauspieler und Regisseur
Peter Leu eine Figur geschaffen, die in seiner Heimat Biglen längst Promi-Status erreicht hat.



Eigentlich betreibt Aschi Rüegsegger eine kleine Sägerei und bewirtschaftet im Eggiwil ein kleines Heimetli mit fünf Kühen, drei Guschtis, zwei Kälbli, drei Geissen, einem Hund und ein paar Katzen. Aber gelegentlich mangelt es an Arbeit, und darum hat ihm Vrene, seine Frau, eine Nebenbeschäftigung als Bühnen-Allrounder organisiert.

Kulturkritik aus dem Kuhstall
Von der grossen weiten Welt des Theaters hat Aschi – wie von vielem anderen auch – zwar kaum eine Ahnung. Das hindert ihn aber nicht daran, die Welt der Künstler gnadenlos zu sezieren. Rüegsegger Aschi hat trotz Brett vor dem Kopf, pardon: dank seinen umfassenden und hervorragenden Talenten den totalen Kulturdurchblick. Und so bekommen sie alle ihr Fett weg: die Musiker, die Dirigenten, die Sänger, die Regisseure, die Schauspieler, die Tänzer … Guet Nacht!

«Wenn aus der Ouvertüre von Offenbach die Ofentüre von Offenbach und aus dem Konservatorium das Observatorium wird, oder wenn Aschi behauptet, das Ballett ‹Schwanensee› stamme von dem Araber Scheich Ovsky, kitzelt er auch dem letzten Zuschauer ein Lächeln aus dem Mundwinkeln.» Berner Kulturagenda

Regie: Pierre Kocher



Spieldaten - Peter Leu - Aschis Sternstunde


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