Amuse Bouche Pärchenallergie hoch zwei

Mi, 31.5.2017 | 20.00
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Spieldaten

Mai 2017

Amuse Bouche tischt klassisches Kabarett im modernen Gewand auf: Das glamouröse Menu mit dem nötigen Biss besteht aus appetitanregenden Häppchen aus Anekdoten, Songs und Chansons serviert mit einer mundgerechten Portion Gesellschaftskritik, aufgelockert mit einem frechen Augenzwinkern und abgeschmeckt mit einem kräftigen Schuss Humor.

Scheitern hoch zwei! Kabarettistin Linda Trachsel hat Pärchenallergie, denn diese händchenhaltenden Verliebten führen ihr einmal mehr vor Augen, dass sie in ihrem Beziehungsleben bis anhin wenig erfolgreich war. Ihr treuer Begleiter, Abdiel Montes de Oca, hilft ihr zu analysieren, was denn bis jetzt falsch gelaufen ist: Der Banker, der Personal Trainer, der Sugar Daddy... sie alle sollten der Traummann sein und waren es dann irgendwie doch nicht.

Nun holt sich die Kabarettistin Rat aus einschlägiger Fachliteratur: Frau sollte statt immer an sich selbst zu zweifeln selbstbewusst auftreten, mit sich und ihrem Körper im Einklang stehen, auf innere Werte zählen und in Beziehungen die kleinen Fehler des anderen elegant übersehen. Es könnte so einfach sein!

Doch Liebe ist nichts für Anfänger, findet Linda und gibt die Hoffnung auf, je noch ihren Mr. Right zu finden. Abdiel hingegen glaubt an die grosse Liebe. Und vielleicht ist ja sogar er der Richtige und sie hat das einfach bis anhin noch nicht gemerkt?! Lassen Sie sich überraschen!

Linda Trachsel erzählt mit Wort und Gesang aus dem Alltag als Glückssucherin, Fettnäpfchenhopserin, Multitaskerin, Herzensbrecherin, Karrierefrau und Männernichtversteherin. Sie fesselt die Zuschauer in verschiedenen Rollen, die sie mit facettensreicher Imitation auferstehen lässt: So erinnert sie an Marlene Dietrich, tritt als französische Dame oder American-Showgirl auf, stellt eine verruchte Russin oder die biedere Nachbarin von nebenan dar. Und überrascht mit jedem Leckerbissen von neuem.

Begleitet wird sie vom Pianisten Abdiel Montes de Oca. Virtuos fliegen seine Finger über die schwarz-weissen Tasten, meisterhaft lässt er die Musik von damals und heute auferstehen und verleiht jedem Arrangement das gewisse Etwas. Und wenn er dann mal zu Wort kommt, dann hat er meist das letzte! Und erst noch Recht.