GunklSo Sachen – ein Stapel Anmerkungen

Di | 16. Mai 2017 | 20.00 Uhr
Berner Première
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Der österreichische Kabarettist Gunkl hält sich nicht mit Schenkelklopfern auf. In gewohnt unvergleichlicher, auf das Wesentliche reduzierter Manier stellt er sich wieder brennenden Fragen der Menschheit und gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Horizonterweiterung auf äusserst unterhaltsame Weise, hochgeschätzt von Publikum und Kritik im ganzen deutschsprachigen Raum.

Günther Paal alias Gunkl spricht gerne und viel. Bekannt wurde er als «Experte für eh alles» in Alfred Dorfers ORF-Satire-Show. Seither ist er als rhetorische Dampfwalze unterwegs und gunkelt von der Bühne, dass dem Publikum Hören und Sehen vergeht. Der Philosoph unter den Kabarettisten ist derzeit mit seinem 11. Soloprogramm unterwegs: «So Sachen – Ein Stapel Anmerkungen» beginnt in der Kindheit des Künstlers, der sich schon über die Frage des Kasperls, ob denn alle da seien, sehr gewundert hat. «Wenn man als Kind schon vom Kasperl echt verwirrt wird, dann wird’s nicht leicht im späteren Leben» meint er selber dazu. «So oder so, das wird echt kompliziert. Natürlich kann man jemanden fragen, aber man erfährt meistens nicht das, wonach man gefragt hat, sondern man weiss dann nur, was der andere gern für Antworten gibt. Das weiss man dann. Menschlich sicher sehr wertvoll, aber wenn man als Kind gerade vom Kasperl echt verwirrt wird, dann interessieren einen andere Sachen.»


Sprache: Deutsch

«Bei Gunkl wird Wissen zu Weisheit. Und das dank seiner geschliffenen Formulierungen, gewitzten Metaphern und raffinierten Erkenntnissprüngen dermaßen kurzweilig und faszinierend, dass es wie immer eine unvergleichliche Freude ist, ihm dabei zuzuhören»
kabarett.at
«Poetische Zentrifuge. ... Günther Paal schickt sich an, den Witz neu zu erfinden ... sprachgewaltig, kompliziert und höchst beeindruckend ... eine neue Qualität des Scherzes ..»
tz
«Die gedanklichen Pirouetten des Wortkunstläufers. ... Gunkl bringt es fertig, dass man einen Abend lang seinem wortmächtigen Marathon wie gebannt folgt ... ... er fabuliert, philosophiert, analysiert; gestenreich und elegant, witzig und hintersinnig ...»
Basler Zeitung