Sebastian Krämer25 Lieder aus 25 Jahren

Fr | 7. Juni 2019 | 20.00 Uhr
Berner Première
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Spieldaten

Jun 2019

«Sebastian Krämer ist ein Hochgenuss. In einer Riege mit Morgenstern, Ringelnatz und Kreisler. Glücklich das Land, das Talente schon zu Lebzeiten erkennt.» Dr. Eckart von Hirschhausen

Wie Tom Sawyer quicklebendig der eigenen Beerdigung beizuwohnen: solches bleibt den meisten versagt. Bühnenkünstler erfüllen sich diesen schaurigen Traum, indem sie pünktlich zum Burn-out mit einem Best of-Programm die Stätten ihres früheren Wirkens beehren. Aus den Tiefen der Biographie werden relative Erfolge zusammengeklaubt. Ein wenig, aber auch nicht allzu viel anders verhält es sich mit Sebastian Krämer, der bisher wirklich nicht mehr aus seinem Leben gemacht hat, als Lieder zu schreiben und zu singen ...

Es lässt sich ja nicht bestreiten, dass er seit nunmehr mindestens 25 Jahren (eine grobe Schätzung) auf der Bühne steht. Und bevor ihm schon wieder etwas Neues einfällt, was das Ausmass des bisher angewachsenen Werkes ins endgültig Unüberschaubare treibt, ergreift er die Gelegenheit, die Magie dieser halbrunden Zahl werbetechnisch auszuschlachten und ein paar Abende nur mit einer Auswahl von alten und noch älteren Songs ohne thematisch-programmatischen Bogen zu gestalten. Ein Bühnenabschied ist bei dem Mann so bald nicht zu befürchten, aber vielleicht ein Abschied von den meisten dieser Lieder, die fortan andere singen sollen.

Sebastian Krämer wurde 1975 in Ostwestfalen geboren, wo er bereits als Schüler seine Bühnenkarriere startete. Heute lebt der Chansonnier in Berlin und ist laut «stilbruch», dem Kulturmagazin des RBB Fernsehens, «der größte Kleinkünstler Deutschlands».

Er gewann in seiner fünfundzwanzigjährigen Karriere nahezu alles, was es im deutschsprachigen Raum für einen Chansonnier und Wortkünstler zu holen gibt: u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis, den Deutschen Kabarettpreis und die Deutsche Meisterschaft im Poetry Slam. Comedian Oliver Polak konnte seine Sympathie schwer verbergen: «Der krasseste lebende Songwriter, den es gibt, und... ein Genie!»


Sprache: Hochdeutsch