Die LombardisEgon

Viermal am Dienstag: 21. Januar, 4. Februar, 17. und 24. März 2020, 20.00 Uhr
Mit neuen Songs und Extras
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Spieldaten

Jan 2020

Feb 2020

Mär 2020

Die Lombardis rühren leichtfüssig am Eingemachten und sorgen für einen vergnüglichen Abend, der das Publikum zum Lachen bringt und zum Nachdenken anregt.

Das Stück entführt das Publikum in die turbulent-komische Welt der Sängerin Leonore Lombardi (Anne Hodler). Sie ist redselig und erzählt am liebsten Geschichten aus ihrem Gefühls- und Liebesleben und vor allem von Egon, ihrer grossen Liebe. Ihre Cousine Marina (Myria Poffet) begleitet sie am Piano und gibt auch immer wieder ihre zauberhafte Stimme zum Besten.

Wortkarg konzentrieren sich indes Onkel Viktor (Michel Poffet) und Coucousin Timothy (Peter Horisberger) auf ihre Instrumente – Kontrabass und Schlagzeug. Sie geben ohne Worte immer wieder den Takt an und versprühen die Coolness südländischer Halbwelt-Gangster, die nicht aus der Ruhe zu bringen sind.  

Leonore analysiert erfrischend und scharf die Illusion der grossen Liebe, die Unmöglichkeit der friedlichen Zweisamkeit und der Widersprüchlichkeit der menschlichen Existenz. Sie spricht von Einsamkeit, Verlorensein und persönlichen Ängsten, wirft aber auch gesellschaftspolitische Fragen auf.   Das Stück ist mit viel Charme und Sinn für Galgenhumor inszeniert. Die Komik bleibt dabei nicht an der Oberfläche kleben. Das Erzählte geht fliessend in die Lieder über. Dabei haben die deutschen Songs aus den 20er- bis 50er-Jahren nichts an Aktualität verloren. Sie sind gehaltvoll, oft brisant und sehr berührend.


Sprache: Hochdeutsch