Helena Danis und Johannes Dullin Helenka Romantickova – Eine Rohmantiše Revue | Komm und bring einen Freund mit!

Mi | 9.3.2016 | 20.00 Uhr
DoppelENTdecker – die neue Reihe für Perlentaucher
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Kurz vor dem internationalen Durchbruch beehrt die vielseitig begabte Entertainerin Helenka Romantickova aus Slovensko (Helena Danis) die Bühnen der Schweiz. Johannes Dullin lotet die Banalität und Tiefe des Seins aus. Eine liebevolle Ode an die gestaltenden, kämpfenden und sich verschwendenden Wesen.

Helena Danis:

Sie singt romantische Lieder und begleitet sich virtuos auf der Casio-Orgel. Dazu erzählt sie Geschichten aus ihrem aufregenden Leben; von Gstaad, von Hunden und von Erwin, und wie sie das Glück in der Schweiz gefunden hat... Naja, jedenfalls beinahe. Umrahmt wird die Revue mit wilden Tanzeinlagen und Helenkas bezauberndem Charme. Manchmal skurril, manchmal schräg, immer auf subtile Art witzig – das ist Helenka Romantickovas tragikomische Revue.   «Eine Rohmantiše Revue» ist die erste Solo-Show (Regie: Brigitte Frey, Armin Kopp) von Helena Danis, in welcher sie ihre Talente als Sängerin, Schauspielerin und Komikerin vereint.  

Johannes Dullin

Der Performer, Regisseur und Videokünstler Johannes Dullin ist ein Geheimtipp der deutschsprachigen Kleinkunstszene. Seine erste abendfüllende Show «Komm und bring einen Freund mit» (Regie: Dominic Deville) ist eine Einladung an einen Ort, an dem mit schnörkelloser Poesie und exzessivem Unernst die vollkommene Freiheit der Fantasie gelebt wird.  

Eine leidenschaftliche Auflehnung gegen Gewohnheit, Geschmack, Moral, Logik und Vernunft. Das Absurde wird zum Alltäglichen und gerade dadurch noch komischer. Spielerisch wird Blödsinn erzeugt, der von der Überforderung mit der Realität, dem Überdruss am geregelten Alltag und der Übersättigung an Sinneseindrücken erzählt. Dullin findet im Banalen und Albernen eine Ausdrucksweise, die das Publikum erfrischt und überrascht. Als brachialer Poet versprüht er grenzenlos verspielte Menschlichkeiten. Statt Bedeutungsüberschuss und Relevanzgerangel dockt Dullin intelligent an unsere Sehnsüchte nach frühkindlicher Verspieltheit an und lässt den Druck des Alltags verpuffen.