OLYMPIA-Slam Mit Lisa Catena, Gina Walter, Daniela Dill, Kay Wieoimmer und Christoph Simon

Mo, 17. Mai 2021 | 20.00 Uhr
Der besondere Poetry-Slam für Bern
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Endlich wieder POETRY SLAM in der Cappella! Vier Slam-Poetinnen und Slam-Poeten messen sich in vier Disziplinen und kämpfen um Siegeskranz und um die Gunst des Publikums.

Seien Sie auch diesmal dabei, wenn sich die Cappella in ein olympisches Stadion verwandelt und sich die Wortathleten, Geschichtenstemmerinnen, Sprachakrobaten und Zungenbrecherinnen in vier Disziplinen messen!

Und das sind die DISZIPLINEN:   

FREISTIL/KÜR/KLASSISCH: Sechs Minuten zur freien Verfügung gemäss den klassischen Slam-Regeln (Text/Performance selbsterfunden, keine Requisiten, kaum Gesang).

SPRINT/PFLICHT: Sechs Minuten zu einem vorgegebenen Thema.

REGELBRUCH: Sechs Minuten mit Erlaubnis zu singen, ein Instrument zu spielen, eine Requisite zu gebrauchen und/oder einen Fremdtext zu lesen.

GEMISCHTES DOPPEL: Zwei gegen zwei im Team.

INHALTLICH ist bei einem Slam alles möglich: Ob Geschichten, Gedichte oder Gebrauchsanweisungen, ob messerscharfe Pointen oder weiche Reime, ob performativ verhaltensauffällig oder gehemmt, ob zur Erzürnung oder zur Erfreuung der Götter im Olymp - alles hat Platz an diesem Slam in der ehemaligen Kapelle, solange die formalen Regeln der jeweiligen Disziplin und das Zeitlimit eingehalten werden.

Beim sechsten Olympia Slam am 17. Mai 2021 messen sich:


Sie hat eine Riesenentwicklung hinter sich: Von der Schulabbrecherin zur heutigen Eurocity-Satirikerin auf Schlafentzug im Zug. Unermüdlich ist sie unterwegs im ganzen deutschsprachigen Raum. Und fühlt sich deshalb schuldig an der heruntergedimmten Situation, hat sie sich doch sehnlichst mehr auftrittsfreie Zeit gewünscht. Nun, die hat sie bekommen, genug für uns alle. Ihre Bindung an die Schweiz wird gefestigt durch den örtlichen Fussballverein. Die Frau für schnelle Konter, Komik, Kolumnen, Kritik, Kunstrasen und komplexe Sparpreis-Arrangements: Lisa Catena.

Sie ist eine Verseschmiedin und gelehrte Literaturwissenschaftlerin. Sie hat das Baselland zum Leben erweckt mit ihrem «Moulin Bouge» in Liestal. Später hat sie das verschlafene Dichtermuseum in ebendiesem Liestal in die rockige Gegenwart von Slam und Spoken Word geführt. Sie schreibt, dichtet, vermittelt und verzaubert: Daniela Dill.


In einem Alter, wo andere weder ruhig sitzen noch klar denken noch überhaupt einen geraden Satz äussern können, da wurde sie mit verspielt-ironischen bis sarkasmusgewürzten Texten bei ruhiger Körperhaltung und Vortragskunst bereits Schweizermeisterin im U20 Slam. 36 Monate später zählt sie sich selbst zum Slam-Alteisen und verschweigt ihren Jahrgang in den offiziellen literarischen Nachschlagewerken Homepage und Ausserschwyzer Anzeiger. Die Sonne aus Basel tagsüber, der neue Stern am Slamhimmel nachts: Gina Walter.

Er ist der Philosoph von Glück und Frieden, von Mikado und Pathos, von Vielfalt und Vielsprachigkeit. Von den vielen halbwüchsigen Rapperinnen und Rappern, die sich im Aufbruch der Zehnerjahre eine Bühne im Slam hinzugewinnen wollten, ist er als einer der wenigen am Ende des Jahrzehnts immer noch dabei, ja mehr noch: vom Rap emanzipiert, im Slam bekannt und anerkannt als Bühnenpoet, Veranstalter, Werkstattleiter, Demo-Crasher, PoC-Aktivist und Weltverbesserer: Der nimmermüde Kay Wieoimmer.

 

Durch den Abend führt der Mann für glückliche Olympioniken und lasche Dopingkontrollen, der Kampfrichter für Fotofinishs und salomonische Urteile: Christoph Simon.


Sprache: Mundart und Hochdeutsch