Nini Stadlmann und Tom van HasseltALMA und das Genie

Fr und Sa | 6. und 7. April 2018 | 20.00 Uhr
Der persönliche Ausgehtipp von BODO WARTKE!
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Spieldaten

Apr 2018

Die Gewinner des Deutschen Musical Theater Preises 2015 für beste Liedtexte zeigen ihr Miniatur-Musical zum ersten mal in der Schweiz.

Sie hatte sie alle. Alle Künste und deren Alpha-Männer: Musik (Mahler, Zemlinsky), Malerei (Klimt, Kokoschka), Literatur (Hauptmann, Werfel), Architektur (Gropius). Wer als kreativer Mitteleuropäer vor hundert Jahren etwas zu sagen hatte, bei dem zu Hause hatte sie das Sagen: Alma Mahler-Werfel, die Frau mit den nachhallenden Nachnamen und den spitz machenden Spitznamen: Ob als Genie-Groupie, Hochkulturschlampe oder Göttin der Begabten – sie lässt noch heute keinen kalt. Sie macht alle heiss.  

50 Jahre nach ihrem Tod schreibt Tom van Hasselt das erste Alma-Musical über die Muse Alma. Und indem er alle männlichen Rollen gleich selbst übernimmt, hofft er mindestens einmal von ihr geküsst zu werden und dadurch endlich auch zu den grössten Genies des Abendlandes zu gehören. Genialer Plan, doch spielt Alma da mit? Sicher ist nur: Nini Stadlmann spielt Alma und wird alles geben, damit die Männer ihr zu Füssen liegen, egal ob sie nun Kunst oder doch wieder nur Sex wollen.  

Sehen Sie mit «ALMA und das Genie» einen Abend über zwei Menschen, die Göttliches erstreben und doch nur allzu Menschliches erleiden. Ein Musical, das ein halbes Jahrhundert Abendland in einem Menschenleben und ein halbes Dutzend Künstler-Beziehungen in zwei Stunden widerspiegelt. 

Eine Produktion der STAMMZELLFORMATION

Die Stammzellformation, Deutschlands innovativste Off-Musical-Company aus Berlin, macht seit sechs Jahren satirische Musicals mit intellektueller Schärfe im Inhalt und puristischem Minimalismus in der Ausstattung.


Sprache: Hochdeutsch

«In Chansons und Sprechszenen hagelt es Pointen. Und ganz nebenbei lernt man Alma Mahler-Werfel kennen. Eine der faszinierendsten Frauen des vorigen Jahrhunderts.»
Oliver Kranz, Deutschlandfunk, Corso
««Dieser Abend rangiert in der ersten Liga; er passt in jedes Staatstheater.» »
Reinhard Wengierek, Theaterkritiker aus WELT und Morgenpost