Peter ShubFür Garderobe keine Haftung – reloaded

So | 23. September 2018 | 20.00 Uhr
Zum ersten Mal in der Cappella
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Spieldaten

Sep 2018

Peter ist ein moderner Clown mit Geist, Herz und Körper. Auf die rote Nase pfeift er, mit «nacktem» Gesicht machte er Weltkarriere. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance – alles passt, sparsam und in atemberaubend perfektem Timing. Einer der weltbesten Clowns beehrt nach Roncalli und Circus Flic Flac und Salto Natale die jubilierende Cappella.

Lange Zeit spricht er nur durch seinen Körper. Lässt sich von einer Leine ziehen, an der kein Hund ist, hängt als Kleiderbügel in einem Mantel so krumm an der Garderobe, dass der Kopf im Mantelinnern fast verschwunden ist, verlängert seinen Arm endlos, rückt den schiefen Hals mit dem Krachen eines Plastikbechers wieder gerade, bevor er sich an einem Kamerastativ zu schaffen macht, das scheinbar laufen kann. Mit Gesten, Blicken und Zurufen fasziniert Peter Shub sein Publikum. Peter spielt nicht nur eine, sondern viele Figuren, das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht.

Man hat Spass an diesem Clown Peter Shub, der uns mit winzigsten Details vorführt, wie Freude, Missgunst oder falsche Fährten entstehen. Neben visueller Comedy, reichlich Slapstick und Skurrilem, sehr schwarzem Humor, ausgefalle- nen Tänzen und verrückten Interpretationen, Kochbüchern, Basilikumpflanzen und Regen- schirmen redet er sich auch im allerschönsten Denglisch um Kopf und Kragen, lässt das Publikum tanzen und singen und um sein Leben rennen. Peter Shub bittet zur Lachtherapie.