Sibylle & Michael BirkenmeierSchwindelfrei

Mi bis Sa | 4. bis 7. März 2020 | 20.00 Uhr
Bern-Première!
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Spieldaten

Mär 2020

Fast 40 Jahre lang ist das kabarettistische Geschwisterpaar aus Basel zusammen unterwegs. Auf ihrer Abschiedstournee machen die Cappella-Künstler des Jahres 2017 noch einmal Halt in Bern.

«schwindelfrei» ist  kein Best-of-Programm. Wir erleben die beiden undercover in einem selbstironischen Wallraf-Kick, der jedoch bald in sich zusammenbricht. Jetzt stehn sie da, ohne Kick und nun bricht es raus aus den beiden recherchierenden Kabarettisten, mal emotional, dann wieder messerscharf kritisch, aber immer abgründig-witzig. In den vielen Liedern atmet eine Poesie, die verzaubert und berührt. «schwindelfrei» ist ein Feuerwerk von spannenden Beobachtungen an uns selber. 

Die beiden aussergewöhnlichen Kabarettisten sind sich, fern des medialen Kommerzes, in ihrer langjährigen Theater-Präsenz inhaltlich und formal immer selber treu geblieben. Ihre ständige Entwicklung war in all ihren zahlreichen Programmen spürbar. Jede Première war eine Überraschung. Mal ganz klassisch, mal brechtisch, gedanklich auf den Punkt, mal sehr musikalisch-poetisch mit einem kleinen Orchester, dann wieder ganz theatralisch, dem Menschen auf der Spur. Immer aber zeichneten sie sich durch einen musikalisch und sprachlich, anspruchsvollen, künstlerischen Stil aus. 

Mit «schwindelfrei» werden sie nun in einer konzentrierten Abschieds-Tournee durch die Schweiz reisen ab Januar 2020 bis Sept 2020. Sie spielen ihr letztes Programm in ausgewählten Kleintheatern der Schweiz. Danach werden Sie noch an speziellen Anlässen präsent sein und  themenzentriert auftreten und damit den Anliegen von zukunftsorientierten sozialen und umweltengagierten Gruppen eine Stimme geben.  

«Niemand hat das Recht zu gehorchen!» Hannah Arendt

Das ist die Perspektive, von der aus Sibylle & Michael Birkenmeier auf unser Denken und Fühlen schauen, auf uns als menschliche Exemplare mit 100 Jahren eingefleischter Kapitalismusdenke auf dem Buckel. Umwelt und Innenwelt, das steht hier zur Debatte. Nie moralinsauer aber sehr auf den Punkt. Und darunter sehnt sich immer ein Kind nach Mama, ja: Mamaaaa!


Sprache: Mundart und Hochdeutsch