Veronica Fusaro Venom

Sa | 11. Mai 2019 | 20.000 Uhr
Zum ersten Mal in der Cappella!
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Spieldaten

Mai 2019

In Begleitung ihrer Band erstrahlt die junge Musikerin aus Thun mit neuen Songs auf den Bühnen der Welt, gekonnt den Spagat zwischen der Tiefe und Verspieltheit ihrer Musik balancierend: Unverfälscht, kraftvoll und berührend nah.

In der stillen Abgeschiedenheit ihres Homerecording-Studios entwickelte Veronica Fusaro ihren charakteristischen Sound und die Unverblümtheit ihrer Songs. Dann trat sie ins Rampenlicht und liess ihre Musik mit den euphorischen Reaktionen ihrer Zuhörer reifen.

Auf kleinen bis hin zu grossen Bühnen, von Neuseeland über London zurück in die Schweiz, Veronica Fusaro zieht das Publikum in ihren Bann, wenn sie mit live eingespielten multiinstrumentalen Loops grossartige Klanggebilde baut und sich selbst begleitet – oder wenn sie einfach nur mit der Gitarre am Bühnenrand steht und mit ihrer berührend nahen Stimme ihre Songs singt. Songs, welche die schönsten sich vorstellbaren Nuancen und Farben eines Sonnenuntergangs bestreben, ohne einen einzigen Tropfen Farbe zu gebrauchen. All dies in derselben Natürlichkeit wie die Planeten sich um sich selber und im Kreis drehen.

2016 veröffentlichte Veronica Fusaro ihre selbst produzierte EP «Lost In Thought» und überraschte die Schweizer Musikindustrie mit dem Gewinn vom «Demo of the Year» am M4Music-Festival. Daraufhin wurde sie vom SRF3 als „Best Talent" ausgezeichnet und 2017 für den Swiss Music Award nominiert. Im folgenden Sommer präsentierte Veronica ihre Musik auf verschiedensten Festivals und trat bei internationalen Konferenzen wie an der Musexpo in Los Angeles und Reeperbahn Festival in Hamburg auf. Ihre zweite EP «ICE COLD» wurde am 9. Februar 2018 veröffentlicht. Mit der Single «Better If I Go» trat die junge Künstlerin an den Swiss Music Awards im Hallenstadion in Zürich auf, wurde zu den Olympischen Winterspielen in Pyeong Chang eingeladen und spielte kürzlich Showcases am The Great Escape Festival in Brighton, Music Matters Singapur und erneut am Reeperbahnfestival. Zurzeit ist Veronica Fusaro auf Tournee, unter anderem mit ihrer neuen Single «Venom».

«Venom» – Gift also – heisst die neue Single von Veronica Fusaro, die der Wirkung von Gift und Boshaftigkeit auf packende Weise eine Klangidentität verleiht. Schwer  schleppen sich die Beats, Bässe und Bläser durch das Stück. Sie bilden die düstere  Grundierung für ein geheimnisvolles Klangbild, das die Sängerin und Songschreiberin aus Thun wie ein mächtiges Mahnmal in den Raum stellt. Alles ist dabei auf ein Minimum reduziert. Die jazzig-weichen Synthiesounds, die phasenweise wie warmes Blut durch den Song pulsieren. Die flüchtigen Frauenstimmen, die wie ein spöttischer Geisterchor mit Veronica Fusaros vielschichtigem Gesang kontrastieren. Die überraschenden musikalischen Verzierungen, die Spannung und Dynamik erzeugen. Diese Musik wächst nicht durchs Dazutun, sondern durchs Weglassen. So tritt zu Tage, was sie besonders macht: die spannungsvolle, leidenschaftliche Stimme von Veronica Fusaro. Sie schmeichelt, bittet, klagt, droht. Und das mit einer rhythmischen Präzision, die die Faszination der starken Schweizer Newcomerin für Hip-Hop und Dub-Beats erahnen lässt. Sie hat den Mut, sich sanft an den Sound anzulehnen, der in den USA Grössen wie The Weeknd oder Drake zu Superstars macht, ohne jedoch dabei ihre eigenen Roots zu verleugnen. „Venom“ wirkt dennoch frisch und ungeschliffen. Es ist Musik, die den Zuhörer fesselt, ihn in ihren Bann zieht, zum Hören verführt und in sie versinken lässt. Verführerisch? Ja! Aber Achtung: Manchmal ist Verführung auch Gift – ein schönes, aber nicht ohne Risiko!