Mischa Wyss & Ruedi StuberZwei Generationen Berner Mundart-Chanson

So, 23. Mai 2021 | 20.00 Uhr
Pfingsten mit Musik!
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Mischa Wyss & Ruedi Stuber – zwei Berner Chansonniers – zwei Generationen. Zum ersten Mal gemeinsam auf der Cappella-Bühne!

Mischa Wyss: So unaufdringlich wie seine tiefgründigen Chansons das Publikum zum Nachdenken verführen, so unwiderstehlich fordert sein geistreicher Witz den Saal zum Lachen heraus. Hier verdichten sich grosses Sprachgespür und geistreicher Witz zu wohlklingendem Unterhaltungswert. Der Chansonnier, dem nachgesagt wird, der Mani Matter des 21. Jahrhunderts zu sein, präsentiert sein neues Programm mit feinsinniger Wortgewandtheit und pointierter Raffinesse.

Ein unvergleichliches Erlebnis voller Mundartchansons mit satirischen Einlagen, spannend und erfüllend von der Begrüssung bis zum Schlussakkord.

Mischa Wyss, der Berner mit Migrationshintergrund (Olten, Baselland), machte Umwege (Samichlausvärsli, Hip-Hop, Jugend-Literaturpreis) bis er nach Bern und zum Mundartchanson fand. Die Berner Mentalität hatte er, wenn auch durch zwei Generationen leicht verdünnt, im Blut und sich die Sprache aus Liebhaberei schon angeeignet, als er 2004 in seine Wahlheimat zog, um dort nebst der Uni auch seine Passion zu entdecken. Es sollte noch ein paar Jahre und ein paar Kompositionen dauern, bis er sich daran machte den Olymp der Kleinkunst zu erklimmen, aber von da an ging es stetig aufwärts.

Nach drei CDs, mehr als fünfzig Auftritten im Jahr und seinem vierten abend(er)füllenden Programm betitelt ihn Radio SRF 1 als «Jungen Mani Matter», Ein Achtel Lorbeerblatt (Fachzeitschrift) sieht ihn als «eindeutig einer der Besten seines Fachs», und für die Musikredaktorin von Radio SRF 2 Kultur «schliesst sich mit ihm der Kreis zu den alten Troubadours».

Ruedi Stuber: Seine ersten Lieder schrieb Ruedi Stuber vor 50 Jahren. Ab 1972 gehörte er für 8 Jahre als Jüngster zu den Berner Troubadours und trat an der Seite von Ruedi Krebs, Markus Traber und Bernhard Stirnemann Dutzende Male in der «Rampe» auf.

Seit 1990 singt Stuber seine Lieder landauf landab und es hat sich kaum Patina angesetzt. Mag sein, dass die Stimme etwas brüchiger geworden ist… (Hat nicht Joe Cocker schon sein Publikum mit einer brüchigen Stimme betört?)
Mag auch sein, dass er etwas abgeklärter geworden ist. Das Spitzbübische und Schalkhafte, die Leichtigkeit und den Tiefgang hat er sich bewahrt. Für die Ohren seines Publikums bringt er sprachliche Finessen geistreich zur Genussreife. Begleitet von subtilem Gitarre-Picking jongliert er elegant mit Wörtern und Lauten, ohne dass dabei die Inhalte auf der Strecke bleiben. Neben seinen eigenen Liedern hat sich Ruedi Stuber einen Namen mit zahlreichen Übersetzungen von Georges Brassens und Michel Bühler gemacht. 
2013 erhielt er den Auszeichnungspreis für Literatur des Kantons Solothurn und Mitte Mai 2021 erscheint seine fünfte CD.





Sprache: Mundart