Nach einer kurzen Sommerpause gehts weiter mit viel Schwung!

1 / 1

Mitte August startet die Cappella in ihre 24. Spielzeit. Nach dem Pandemiejahr erholt sich die Live-Kultur weiter. Wir freuen uns mit Ihnen auf mehr als 130 Veranstaltungen bis Ende 2021 – gewiss ist auch für Sie die eine oder andere passende Perle mit dabei!

Liebe Cappella-Gäste

die turbulenten Zeiten nähern sich hoffentlich einem Ende.

80 Vorstellungen sind von der Aufhebung des kulturellen Lockdowns bis zur Sommerpause über die Cappella-Bühne gegangen. 80 Mal feierten die Künstlerinnen und Künstler mit Ihnen und uns ein Fest – ein Fest der Auferstehung! Ob «systemrelevant» oder nicht – Kunst ist lebensnotwendig, ist das Manna für unsere Seelen, der Sprit für unseren Esprit! Mit grosser Freude präsentieren wir auf unserer Website unser Programm für den Rest dieses aussergewöhnlichen Jahres. Es sind 140 Vorstellungen, vom Kinderprogramm über klassische Kammermusik zu Theatersport, literarischem und musikalischem Kabarett bis zu Chansons und Musik aus den USA, Kuba, Kanada, Argentinien, Schottland, Irland und dem Alpenraum – welches davon sind Ihrepersönlichen Sternstunden?  

Wer weiss, wie viele Buchstaben des griechische Alphabets wir bald näher kennen. Auf jeden Fall bleiben wir in der Cappella zuversichtlich und spielen für Sie – wann immer man uns lässt.

Auch wenn die Welt gerade ihr Gesicht hinter Masken versteckt – kommen Sie vorbei und geniessen Sie einen sicheren und entspannten Abend in unserem Theater. Wir freuen uns auf Sie und lächeln mit den Augen!

Ihr Cappella-Team

+++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++

+++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++

+++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++

Steff la Cheffe – unsere La Cappella-Künstlerin des Jahres 2021!

Unsere 24. Saison beginnt mit drei Konzerten unserer Künstlerin des Jahres, Steff la Cheffe, die endlich ihr lang ersehntes und immer wieder verschobenes neues Programm «PS:» zum besten geben kann (17. bis 19. August 2021). Aber damit nicht genug! Ab September gehört der Berner Musikerin jeden Monat ein Dienstagabend als Carte Blanche. Lange Zeit liess sich die Chefin nicht in die Karten schauen, nun lässt sie die Katze aus dem Sack. Und was für eine Katze! Gib einer Chefin eine Carte blanche… und sie macht eine Menükarte daraus, eine Einladungskarte und eine Landkarte durch die Seelenlandschaft ihrer Gäste. Steff la Cheffe, unsere Künstlerin des Jahres 2021, lädt Lieblingsgäste ein – und Sie können mit dabei sein!Die Chefin lädt jeweils eine Musikerin oder einen Musiker pro Abend ein und verwöhnt ihren Gast nach Strich und Faden, sowie sie dies auch gerne in privatem Rahmen tut. Dazu gehört natürlich ein Apéro mit obligatorischem Smalltalk über die momentane Befindlichkeit und den Stand allfälliger künstlerischer Projekte und Pläne des Gastes, eine kulinarische Komponente, die Lieblingsplatte und ein heissgeliebtes Buch oder Gedicht, über das dann gerne diskutiert wird. Unterstützt wird sie dabei von Benjamin Noti aus Basel, welcher Teil ihres Produzententeams ist und sie auf Tour an der Gitarre begleitet. Die unbestechliche Giuseppina Flambetti aka. Frau Dr. Schindmädr, wird wenn nötig, mit skalpellscharfer Zunge, den Gesprächsfaden übernehmen und für Ordnung sorgen, sollte sich die Chefin in Monologen über Metaphysik verlieren.

·      Den Anfang macht der wagemutige Droujelub Yanakiev, Geiger, Dirigent und Rockstar der Klassik-Szene in Bern. Er stellt sich grosszügigerweise als Versuchskaninchen zur Verfügung, um die Machbarkeit dieses Experiments zu beweisen oder zu widerlegen (Di, 14. September).

·      Am zweiten Abend empfängt Steff den legendären Lebemann, Poet, Mastermind und Seele von Stiller Has: Endo Anaconda (Di, 19. Oktober).

·       Am dritten Abend ist die bezaubernde und unverschämt talentierte Walliserin Stefanie Heinzmann zu Gast (Di, 9. November).

·       Zum Abschluss am vierten Abend treffen zwei Berner Meitschi aufeinander: Steff la Cheffe und die vielseitige und sympathische Milena Patagônia, Produzentin, Texterin und Performerin der Extraklasse (Di, 7. Dezember).

Sternstunden in der Wohlfühlkapelle

Kleinkunst lebt von der Nähe. Denn Nähe ist unsere Stärke. Nirgends können Sie Künstlerinnen und Künstler und ihre Kunst näher und unmittelbarer erleben als in einem Kleintheater. Stets ganz nahe dran, denn Kleinkunst heisst: kleine Distanz zwischen Bühne und Publikum, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Erwartung und Erfüllung. Oder wie Uta Köbernick sagt: Nahkunst, halt.

Nähe und Einmaligkeit

Anders als im Kino, wo jeder Film bei jeder Vorführung genau gleich aussieht, ist jeder Kleinkunstabend anders. Das Publikum, die Stimmung, die Energie zwischen Bühne und Zuschauerraum wechselt von Vorstellung zu Vorstellung. Und die Bilder sind nicht vorgegeben, sondern ganz persönlich. Denn der Film entsteht hier im Kopf der Betrachterin, des Betrachters.

Für Kenner und Perlentaucher

Wir bemühen uns seit bald 20 Jahren, ein Programm zusammenzustellen, das Kenner der Szene durch seine Dichte, Qualität und Vielseitigkeit immer wieder aufs Neue überrascht und begeistert. Ein besonders Augenmerk legen wir auf spannende Künstlerinnen und Künstler, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Neben der Nachwuchsförderung wollen und werden wir auch immer wieder zeigen, dass es zwar wenige, aber ganz tolle Frauen in der Musik- und Kleinkunstszene gibt. Oft ermöglichen wir Künstlerinnen und Künstlern – vorwiegend aus Deutschland, aber auch aus Österreich, Italien, Frankreich, den USA oder Kanada, Irland oder Uruguay – sich dem Berner oder sogar dem Schweizer Publikum erstmals vorzustellen. Für kulturelle Perlentaucher ist die Cappella ein ideales Gewässer. 

Im Theater zu Hause

Manche Leute mögen die Cappella, weil es hier gemütlich ist. Wegen der intimen Atmosphäre, der entspannten Stimmung, der gelebten Gastfreundschaft und familiären Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern. In der Cappella fühlt man sich – ob an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen – willkommen und zu Hause. 

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Surfen und freuen uns, Sie demnächst wieder persönlich in unserem Theater begrüssen zu dürfen.

Christoph Hoigné 
und das ganze Team der Cappella