Sternstunden in der Wohlfühlkapelle

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Nach einer kurzen Sommerpause starten wir am 25. Augst in eine neue Spielzeit. Unsere 17. Saison beginnt gleich mit einem ganz besonderen Leckerbissen: Unser langjähriger treuer Freund, der Klavierkabarettist Bodo Wartke, zeigt an vier Abenden exklusive Vorpremièren seines neuen Programms «Was, denn doch?». Natürlich sind alle vier Vorstellungen längst restlos ausverkauft. Aber nächstes Jahr kommt Bodo bestimmt wieder zu uns. Sobald klar ist, wann dies sein wird, lassen wir Sie es wissen. Die kommende Spielzeit steckt voller Überraschungen: Zum ersten Mal tritt die legendäre Clownin Gardi Hutter bei uns auf, eine Biografie von Franz Hohler wird vorgestellt, Knuth und Tucek treffen zum Cappella-Geburtstag erstmals mit Sibylle & Michael Birkenmeier zusammen. Ausserdem freuen wir uns vor Ende Jahr auf neue Programme von Manuel Stahlberger, Amuse Bouche, Schertenlaib & Jegerlehner, Jochen Malmsheimer, Hazel Brugger, Marc Sway, Timmermahn und Irmgard Knef – um nur ein paar wenige zu nennen. Sie, liebes Publikum, sind herzlich eingeladen, die eine oder andere dieser Sternstunden mit uns zu teilen!

Liebe Kulturbegeisterte

Kleinkunst lebt von der Nähe. Denn Nähe ist unsere Stärke. Nirgends können Sie Künstlerinnen und Künstler und ihre Kunst näher und unmittelbarer erleben als in einem Kleintheater. Stets ganz nahe dran, denn Kleinkunst heisst: kleine Distanz zwischen Bühne und Publikum, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Erwartung und Erfüllung. Oder wie unsere liebe Freundin, die begnadete Kleinkünstlerin Uta Köbernick sagt: Nahkunst, halt.

Nähe und Einmaligkeit

Anders als im Kino, wo jeder Film bei jeder Vorführung genau gleich aussieht, ist jeder Kleinkunstabend anders. Das Publikum, die Stimmung, die Energie zwischen Bühne und Zuschauerraum wechselt von Vorstellung zu Vorstellung. Und die Bilder sind nicht vorgegeben, sondern ganz persönlich. Denn der Film entsteht hier im Kopf der Betrachterin, des Betrachters.

Für Kenner und Perlentaucher

Wir bemühen uns seit über vierzehn Jahren, ein Programm zusammenzustellen, das Kenner der Szene durch seine Dichte, Qualität und Vielseitigkeit immer wieder aufs Neue überrascht und begeistert. Ein besonders Augenmerk legen wir auf spannende Künstlerinnen und Künstler, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Neben der Nachwuchsförderung wollen und werden wir auch immer wieder zeigen, dass es zwar wenige, aber ganz tolle Frauen in der Musik- und Kleinkunstszene gibt. Oft ermöglichen wir Künstlerinnen und Künstlern – vorwiegend aus Deutschland, aber auch aus Österreich, Italien, Frankreich, den USA oder Kanada, Irland oder Uruguay – sich dem Berner oder sogar dem Schweizer Publikum erstmals vorzustellen. Für kulturelle Perlentaucher ist die Cappella ein ideales Gewässer. 

Im Theater zu Hause

Manche Leute mögen die Cappella, weil es hier gemütlich ist. Wegen der intimen Atmosphäre, der entspannten Stimmung, der gelebten Gastfreundschaft und familiären Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern. In der Cappella fühlt man sich – ob an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen – willkommen und zu Hause. 

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Surfen und freuen uns, Sie demnächst wieder persönlich in unserem Theater begrüssen zu dürfen.

Christoph Hoigné 
und das ganze Team der Cappella