Zurzeit bleiben die Theater und Konzertlokale zu. Bis am 21. März? Wir sind und bleiben hoffnungslos zuversichtlich!

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Seit dem 24. Oktober sind alle Theater im Kanton Bern geschlossen. Das kantonale Veranstaltungsverbot wurde vom Bundesrat nahtlos verlängert bis Ende März. Leider können wir Ihren Hunger nach Live-Kultur erst dann wieder stillen, wenn wir das Theater wieder aufmachen dürfen. Wir wünschen Ihnen viel Zuversicht und hoffen, Sie möglichst bald nach der Wiedereröffnung – und in guter Gesundheit – bei uns begrüssen zu dürfen. Unser Programm ist auch 2021 gespickt mit guten Gründen dafür!

Liebe Cappella-Gäste

Es ist zum verrückt werden. Das Corona-Virus und die Regierungen von Kanton und Bund halten uns auf Trapp. Kaum geplant, mussten Veranstaltungen wieder abgesagt oder verschoben werden, oft sogar mehr als einmal.

Kreativ statt depressiv

Bereits im Frühjahr hat das Cappella-Team bewiesen, dass es lieber aktiv wird, als zu Hause auf dem Sofa zu versauern.

Nach der wiederholten Verlängerung dieses kulturellen Lockdowns haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Cappella – erstmals in ihrer Geschichte – auch tagsüber zu öffnen. «Café La Cappella – deine Pausenbar» hiess unser Projekt für die (inzwischen über 130 Tage) lange Zwangspause. So kam es, dass wir vom 16. bis am 21. Dezember unsere Türen offen tagsüber hielten, aber auch unsere Ohren und unsere Herzen. 

Kultur im Winterschlaf. Der Kanton Bern hat das kulturelle und sportliche Leben am 23. Oktober weitgehend heruntergefahren. Weil die Corona-Pandemie in der Schweiz nach wie vor heftig wütet, hat der Bundesrat alle Kulturveranstaltungen bis gegen Ende März verboten. Bis dahin werden wir in der Cappella sage und schreibe 250 Vorstellungen abgesagt oder verschoben haben!

Die Coronakrise war für die Bühnenkunst ein tiefer Einschnitt und es wird noch lange dauern, bis alle Wunden verheilt sind. Nach drei Monaten Stillstand feierten wir vor der Sommerpause mit unserer Reihe «Phönix» die langsame Auferstehung der Kleinkunst. Zuvor hatten wir die Zwangspause genutzt und mit dem ganzen Cappella-Team unserem Theatersaal in mehr als 1'000 Arbeitsstunden einen neuen, eleganten Look verpasst! Trotz allem wollen wir mit Zuversicht in die ungewisse Zukunft blicken. Humor, das wussten wir schon lange vor Corona, ist schliesslich die Fähigkeit, schwierigen Lebenssituationen mit Zuversicht zu begegnen.

Wir danken ganz herzlich allen Cappella-Gästen, die auf die Rückerstattung bereits bezahlter Karten verzichten und diese spenden, um die schwierige Situation für uns als Kleintheater und für unsere Künstlerinnen und Künstler etwas zu mildern. Sollte es Ihnen ein Anliegen sein, die Cappella während der anhaltenden Durststrecke zu unterstützen, können Sie auch sehr gern

>>>> (unbeschränkt gültige) Cappella-Geschenk-Gutscheine kaufen

>>> viele, viele Tickets für sich und für Ihre Freunde bestellen

>> Mitglied in unserem Gönnerverein La Cappella Kultur-Klub werden

> einen Beitrag Ihrer Wahl auf unser Postkonto (30-274244-1) überweisen.

Wir drücken Ihnen, uns und der ganzen Welt die Daumen, dass der böse Spuk bald zu Ende geht.

Christoph Hoigné

Gründer und Leiter La Cappella

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Sternstunden in der Wohlfühlkapelle

Kleinkunst lebt von der Nähe. Denn Nähe ist unsere Stärke. Nirgends können Sie Künstlerinnen und Künstler und ihre Kunst näher und unmittelbarer erleben als in einem Kleintheater. Stets ganz nahe dran, denn Kleinkunst heisst: kleine Distanz zwischen Bühne und Publikum, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Erwartung und Erfüllung. Oder wie Uta Köbernick sagt: Nahkunst, halt.

Nähe und Einmaligkeit

Anders als im Kino, wo jeder Film bei jeder Vorführung genau gleich aussieht, ist jeder Kleinkunstabend anders. Das Publikum, die Stimmung, die Energie zwischen Bühne und Zuschauerraum wechselt von Vorstellung zu Vorstellung. Und die Bilder sind nicht vorgegeben, sondern ganz persönlich. Denn der Film entsteht hier im Kopf der Betrachterin, des Betrachters.

Für Kenner und Perlentaucher

Wir bemühen uns seit bald 20 Jahren, ein Programm zusammenzustellen, das Kenner der Szene durch seine Dichte, Qualität und Vielseitigkeit immer wieder aufs Neue überrascht und begeistert. Ein besonders Augenmerk legen wir auf spannende Künstlerinnen und Künstler, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Neben der Nachwuchsförderung wollen und werden wir auch immer wieder zeigen, dass es zwar wenige, aber ganz tolle Frauen in der Musik- und Kleinkunstszene gibt. Oft ermöglichen wir Künstlerinnen und Künstlern – vorwiegend aus Deutschland, aber auch aus Österreich, Italien, Frankreich, den USA oder Kanada, Irland oder Uruguay – sich dem Berner oder sogar dem Schweizer Publikum erstmals vorzustellen. Für kulturelle Perlentaucher ist die Cappella ein ideales Gewässer. 

Im Theater zu Hause

Manche Leute mögen die Cappella, weil es hier gemütlich ist. Wegen der intimen Atmosphäre, der entspannten Stimmung, der gelebten Gastfreundschaft und familiären Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern. In der Cappella fühlt man sich – ob an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen – willkommen und zu Hause. 

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Surfen und freuen uns, Sie demnächst wieder persönlich in unserem Theater begrüssen zu dürfen.

Christoph Hoigné 
und das ganze Team der Cappella